Das IMKASF
Das Institut für Meteorologie und Klimaforschung Atmosphärische Spurengase und Fernerkundung (IMKASF) erforscht dynamische, mikrophysikalische und chemische Prozesse in der Erdatmosphäre mit dem Ziel, Veränderungen zu verstehen, zu quantifizieren und besser vorherzusagen.
Hochgenaue Messungen von atmosphärischen Spurengasen, Aerosolen und Wolken durch verschiedene Beobachtungsplattformen (Bodenstationen, Flugzeuge, Satelliten) liefern die für die Modellierung atmosphärischer Prozesse notwendigen Daten.
Besonderer Schwerpunkt der Aktivitäten des IMKASF ist die Erforschung der komplexen Zusammenhänge zwischen Klimawandel, Dynamik und Transport, und Atmosphärenchemie.

Am 23.04.2026 fand im Rahmen des Girls’ Day am KIT der Workshop „Nebel-Detektive – den Wolken auf der Spur“ am IMKASF statt. Zehn Mädchen im Alter von 10 bis 13 Jahren lernten dabei, wie Nebel entsteht und mithilfe von Satellitendaten beobachtet werden kann, erzeugten eigenen Nebel im Glas und bauten einen Nebelfänger. Der Workshop wurde von Julia Fuchs, Eva Pauli (beide SKL) und Maria Laura Pinilla (IMKTRO) konzipiert und durchgeführt.

In der Zeitschrift Geoscientific Model Development ist am 27. Februar eine aktualisierte Übersicht des ICON-ART-Modells mit Beiträgen des IMKASF erschienen.
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Am 6. Februar hat Valentin Hanft (IMKASF-MOD) seine Promotion mit dem Titel "Prognostic Ozone for ICON: Enabling UV Forecasts" erfolgreich verteidigt.

Prof. Dr. Jan Cermak, kommissarischer Institutsleiter des IMKASF ist neuer Sprecher von GRACE. GRACE bündelt die Promovierendenausbildung im KIT-Zentrum Klima, Umwelt und Ressourcen. Die Graduiertenschule vernetzt Promotionsprojekte und bietet jungen Forschenden interdisziplinäre Perspektiven, Schlüsselkompetenzen und internationale Vernetzung.
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In den kommenden Jahren werden wir gemeinsam mit Partnern der Universität Freiburg im Kontext des Innovationscampus Nachhaltigkeit ein intelligentes Sensorsystem für nachhaltige städtische Regionen (Projekt 4SURE) aufbauen. Das dichte Netzwerk mit Fokus auf Extreme wie Hitze, Dürre und Starkregen wird vom Land Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert.
zur Pressemitteilung
In Würdigung seiner akademischen Leistungen hat der KIT-Senat Frank Hase die Bezeichnung "außerplanmäßiger Professor“ verliehen. Am 19.1. erhielt er vom BGU-Dekan Prof. Dr. Hansjörg Kutterer die Urkunde. Herzlichen Glückwunsch!
apl. Prof. Dr. Frank Hase